Sparkonten als Ansparmöglichkeit für Eigenkapital
Wer dabei
ist, Geld für den Kauf einer eigenen Wohnung oder für den Bau oder
Kauf eines Hauses anzusparen, kann zu diesem Zweck sehr gut ein
spezielles Tages- oder Festgeldkonto nutzen. Auf diesem Konto kann man
über einen gewissen Zeitraum all das Geld, das man nicht für die
laufenden monatlichen Ausgaben benötigt, ansparen, und kann so relativ
schnell ein gewisses Maß an Eigenkapital zusammensparen.
Mit diesem
Eigenkapital lässt sich der Bau oder Kauf einer Immobilie dann
wesentlich einfacher ermöglichen als ohne, viele Banken verlangen
ohnehin ein gewisses Maß an Eigenkapital, um in die Finanzierung
einzuwilligen.
Zum einen
sollte man bei Geld, das als Eigenkapital beim Immobilienkauf verwendet
werden soll, darauf achten, dass es sicher angelegt ist. Bei Tages- oder
Festgeldkonten ist das der Fall, da hier anders als etwa bei
Investmentfonds keine unvorhergesehenen Verluste eintreten können. Darüber
hinaus ist die Anlage durch die gesetzlich vorgeschriebene
Einlagensicherung bis zu einer Summe von mindestens 100.000 Euro
abgesichert. Alles in allem kann man sich also darauf verlassen, dass
man das Geld, das auf dem Kontoauszug ausgewiesen wird, auch tatsächlich
zur Verfügung hat.
Ein weiterer
wichtiger Punkt ist die Verzinsung. Wer das spätere Eigenkapital
lediglich auf dem Girokonto belässt, hat zwar das gleiche Maß an
Sicherheit, allerdings wird das Kapital hier nicht oder nur zu einem
sehr geringen Zinssatz verzinst – was ein Kontovergleich
auch schnell aufzeigt. Auf einem Festgeldkonto kann man es dagegen für
einen gewissen Zeitraum anlegen, je länger die Laufzeit ist, desto höher
liegen in der Regel die Zinsen. Dabei sollte man sich nicht davor
scheuen, das Geld für einige Monate anzulegen, schließlich kann man
den Kauf einer Immobilie kaum innerhalb von wenigen Tagen abwickeln. Für den
Fall, dass das künftige Eigenkapital noch als Festgeld angelegt ist,
ist es zwar nicht unmittelbar verfügbar, trotzdem kann man es im Rahmen
der Gespräche über die Immobilienfinanzierung mit Hilfe eines
Kontoauszugs der Bank gegenüber nachweisen. Somit kann die Summe als
Eigenkapital angerechnet werden, eventuell ist noch ein Überbrückungskredit
nötig, der dann mit dem ausgezahlten Festgeld zurückgezahlt werden
kann. Auf diese Weise vermeidet man jedoch Zinsverluste durch die
vorzeitige Auflösung eines Festgeldkontos. Wer das Geld auf ein Tagesgeldkonto einzahlt,
profitiert zudem von der hohen Flexibilität. Hier muss man sich nicht
zu Beginn für eine bestimmte Anlagedauer entscheiden, vielmehr wird das
Tagesgeldkonto wie ein Girokonto geführt, man hat also im Notfall
jederzeit Zugriff auf sein angespartes Kapital. Ein kurzer Vergleich
der Tagesgeldzinsen sollte allerdings im Voraus erfolgen, um sein
Geld nicht nur sicher, sondern auch gut verzinst anzulegen. Ähnliche Artikel:
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